15.03.10 – WJA (BOL) TSV Ottobrunn – SV Erlstätt 19:12 (11:6)
Operation: Revanche
Bereits vor einer Woche trafen die Mannschaften aus Erlstätt und Ottobrunn aufeinander. Beide Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, wobei Erlstätt am Ende vor heimischem Publikum mit 25:20 die Nase vorne hatte.
Dieses Ergebnis war für die Ottobrunner ganz und gar nicht zufrieden stellend. Die Mädels fieberten bereits dem Anpfiff entgegen und wollten zeigen wer der Bessere ist. Allerdings mussten die Ottobrunner wieder stark Ersatz geschwächt antreten, so dass man nur auf einen Auswechselspieler zurückgreifen konnte. Das Rückspiel begann wie das Hinspiel aufgehört hatte. Beide Mannschaften gaben von Anfang an Vollgas und lieferten sich heiße Zweikämpfe. Die ersten Minuten standen ganz im Zeichen der Defensive. Erst in der vierten Spielminute gelang Erlstätt der erste Treffer. Ottobrunner scheiterte, wie auch im Hinspiel, zu häufig an der gegnerischen Torhüterin und musste einige Minuten einem Rückstand hinterher laufen. Mitte der ersten Halbzeit konnten sich die Gastgeber, gestärkt durch spektakuläre Paraden von Lena Schmidt im Tor, sowie schnellen Gegenstößen im Angriff, einen kleinen Vorsprung erkämpfen (6:3). Es entwickelte sich im Verlaufe der Partie ein sehr kampfbetontes Spiel mit aggressiven Abwehrreihen. Die Ottobrunner Mannschaft machte ihre Sache aber besser und spielte cleverer, weshalb sie mit einer 11:6 Führung in die Halbzeitpause gehen konnten.
Die Motivation der Ottobrunner Mannschaft war auch in der Kabine zu spüren. Jede Spielerin zeigte unbändigen Siegeswillen. Man wollte versuchen, gerade in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit, gegen die körperlich sehr robusten Gegner durchzuhalten und mit überlegter Spielweise die Führung Tor um Tor auszubauen. Dieses Vorhaben wurde auch 1 zu 1 umgesetzt. Erlstätt stand sehr stark in der Abwehr, allerdings spielten die Ottobrunner sehr überlegt und suchten sich die Chancen aus. Auch energisch vorgetragene Angriffe der Gäste konnten zum größten Teil abgefangen werden, bzw. wurden durch die immer stärker werdende Ottobrunner Torhüterin entschärft. Eine kleine Schwächefase der Ottobrunner, in der mehrere technische Fehler passierten, wurde durch eine Auszeit gestoppt. Abgezockt wie schon lange nicht mehr, spielten die Gastgeber die Minuten runter und kamen so am Ende zu einem verdienten 19:12 Heimsieg. Dieser Sieg bedeutet, dass Ottobrunn die beste Ausgangslage für das Erreichen der Vizemeisterschaft hat. Erlstätt und Raubling sind zwar nach Minuspunkten gleichauf, allerdings haben die Ottobrunner Mädels den direkten Vergleich gegen die beiden Mitkonkurrenten gewonnen.
Am Sonntag, 21.03.2010, um 11:25 Uhr, müssen sich die Mädels zu Hause gegen die starken Gegner aus Bruckmühl beweisen. Diese Spiele waren in der Vergangenheit immer sehr knapp. Spannung ist also gesichert.
Der TSV Ottobrunn spielte in folgender Aufstellung:
Lena Schmidt (Tor), Lucia Luzzi (4), Yvonne Langer (4/1), Hanna Schmidt (3/1), Rebecca Kingsbury (3/2), Katharina Wutte (2), Yvonne Lesewa (2) und Pia Wagini (1/1)

