Spielbericht Damen: SV Anzing – TSV Ottobrunn II
Zum Auswärtsspiel nach Anzing ging es neben dem Siegeswillen auch mit gemischten Gefühlen.
Gegen den Tabellenletzten sollte ein Sieg her, da das Team sich so von dem Tabellenende entfernen könnte. Dieses Wissen erleichterte den Spielerinnen der zweiten Damenmannschaft des TSV Ottobrunns den Spielbeginn natürlich nicht.
Das Spiel wurde wie gewohnt mit großer Motivation begonnen, die leider bald einer gewissen Unsicherheit wich. Diese hatte ihren Ursprung nicht nur in der übermäßig starken Bestrafung für leichte Fouls auf beiden Seiten durch den Unparteiischen, sondern auch an den 8 Pfosten- und Lattentreffern in Folge. Auch in diesem Spiel wurde das immer gleiche Problem des Teams, die Anpassung des eigenen Spielrhythmus´ an den Gegner, deutlich. Ende der ersten Halbzeit konnte somit leider nur ein Torverhältnis von 11:5 erzielt werden was den Vorstellungen der Mannschaft so gar nicht entsprach. Dies erklärte daraufhin ganz klar die gedrückte Stimmung in der Halbzeitpause, gegen die der Trainer Christian Fuchs versuchte anzukämpfen und die Mannschaft für die zweite Halbzeit zu stärken. Diese Rede konnte bei der Mannschaft Wunder bewirken. Schon nach knappen zehn Minuten holten die Ottobrunner auf einen Punktestand von 13:13 auf. Dies war vor allem der wiedergewonnen Konzentration und Motivation zu verdanken die das gesamte Team nutzte, um den Gegner durch eine gut funktionierende Abwehr in Schach zu halten und im Angriff die Bälle im gegnerischen Tor perfekt zu platzieren. Dieses Torverhältnis pendelte sich dann jedoch ein und den Ottobrunnern gelang kein Durchbruch mehr. Das Spiel endete unentschieden (19:19) was für das Team ein glückliches Ende war, wenn man den Verlauf betrachtete. Schlussendlich war die Leistung der einzelnen Spieler vorbildlich und ein Sieg wäre unter anderen Umständen sicher gewesen.
Es spielten: Susanne Krämer, Katharina Lang, Denise Prätz (2+1), Lucia Luzzi (1), Lina Papist (7), Sindy Waldenburger, Franziska Geiger (1), Freya Zörntlein (1), Kathrin Baltes (1+4), Dorothea Buchert und Rebecca Kingsbury (1)
